Museen: ein Rückblick


Am ersten Ateliertag nach der Sommerpause bin ich krank. Ich schleppe seit ein paar Tagen Magen-Darm-Probleme mit mir herum und bin ziemlich schlapp. Am Morgen mache ich mich schwer beladen auf zum Effinger in der Hoffnung, dass es mir besser geht als an den Vortagen, aber leider ist dem nicht so. Ich räume meine Materialien in mein kleines Schränklein und ziehe wieder von dannen.

Es könnte frustrierend sein, aber mir fehlt sogar die Energie, um mich darüber aufzuregen. Stattdessen liege ich zu Hause herum und mag nicht einmal lesen.

Eine Idee kommt mir allerdings: ich könnte einen Rückblick über das letzte Jahr im Effinger machen im Hinblick auf meine Museumsbesuche. Weil ich nämlich den Eindruck habe, dass ich in diesem Jahr doch eine ziemlich fleissige Museumsgängerin gewesen bin :-). Hier ist er also:

In den Herbstferien 2019 besuche ich die Manguin-Ausstellung im Musée de l’Hermitage in Lausanne.

Am 23. Oktober gehe ich nach der Arbeit ins Kunstmuseum Bern, um die Ausstellung “Parallelismus” zu sehen, die vor allem viele Hodler-Bilder zeigt.

Am 13. November nehme ich am philosophisch-kunstkritischen Rundgang “Schöne Kunst?” durch das Alpine Museum teil, der sehr interessant ist.

Anlässlich meines 40. Geburtstages im April organisiere ich drei Museumsausflüge, zu denen ich meine Familie und ein paar Freunde einlade. Wir gehen zuerst ins Zentrum Paul Klee, danach ins Kunsthaus Zug (Skulpturenausstellung) und zuletzt in die Fondation Beyeler in die überlaufene Picasso-Ausstellung. Der letzte Ausflug findet Mitte Mai statt.

Danach bin ich etwas gesättigt, ich gebe es zu. Erst in der Sommerpause gehe ich wieder in Museen: zuerst nach Solothurn. Als ich ein paar Tage in Winterthur verbringe, besuche ich dort das Oskar-Reinhart-Museum im Stadtpark, das Kunstmuseum und die Sammlung Oskar Reinhart am Römerholz. Vor allem letztere gefällt mir sehr gut (siehe Foto oben), aber auch vom Kunstmuseum bin ich beeindruckt. Winterthur ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

Ingesamt war ich also zehnmal im Museum, wenn ich richtig gezählt habe. Das ist gar nicht mal so schlecht, finde ich!