Randabfallend zeichnen


Zusammen mit einer ganzen Gruppe von unserem wunderbaren Kunstzmittag besuche ich diesen November die Ausstellung von Yayoi Kusama bei der Fondation Beyeler.

Was ich auch noch tue: Ich nehme eine allererste Online-Lektion bei Skillshare. Sie heisst “Sketchbook Fillers’ Club” und es geht darum, für sich einen guten Einstieg zu finden ins Skizzenbuch-Zeichnen und dann natürlich so viele Skizzenbücher wie möglich zu füllen ;-).

Dylan Mierzwinski zeigt erst ein paar Grundideen auf, an denen man sich orientieren kann, ein methodisches Vorgehen und danach sieben eigene Beispiele, bei denen sie sich filmt.

Was ich noch nie gemacht habe, ist eine “full bleed double page”. Also eine volle Doppelseite ohne irgendwelche Ränder. Vielleicht mache ich das demnächst mal – aber dafür brauche ich das geeignete Format. Dieses steht natürlich daheim statt im Atelierschrank!

Was ich sofort zur Hand habe, ist ein besonders breites Skizzenbuch, in dem erst eine Seite gefüllt ist. Ich mag die spezielleren Formate sehr, nutze sie aber eigentlich noch zu wenig! Also mache ich mich an die zweite Seite in diesem extra breiten Skizzenbuch. Keine Doppelseite, aber ich gestalte zum ersten Mal eine Seite randabfallend. Irgendwie macht das Spass! Da ich langsam in Weihnachtsstimmung komme, zeichne ich Dinge, die zur Saison passen ;-).

Heute geht es rein darum auszuprobieren, ohne Ansprüche. Und es macht mir tatsächlich so viel Freude, dass ich am Ende spontan noch mit Farbstiften die Bilder koloriere.